Unter Glockengeläut und Orgelmusik betritt das BrautAltarraum der Tralauer Kirchepaar die Kirche. Entweder gehen beide gemeinsam vor den Altar, oder ein Familienangehöriger, meistens der Vater, führt die Braut dem Bräutigam zu.
Nach der Begrüßung stimmt die Festgemeinde ein Lied an und der Pastor / die Pastorin hält die Trauansprache. Hierin wird dem Brautpaar oft der von ihnen gewählte Trauspruch ausgelegt und auf ihre ganz persönliche Situation gedeutet.
Nach einem weiteren Gemeindelied folgt dann die Trauhandlung. Aus der Bibel wird gelesen, dann wird das Brautpaar gefragt, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen (Hier kann auch ein gegenseitiges Eheversprechen stehen).
Als sichtbares Zeichen des Versprechens geben die Brautleute einander die Ringe.
Anschließend werden die Trauzeugen oder nahe Freunde nach vorne zum Brautpaar gebeten. Sie dürfen den Eheleuten persönliche Wünsche sagen. Dies können schriftliche Texte genauso sein wie spontan gefundene Worte.
Anschließend kniet das Brautpaar nieder und die Freunde legen als Zeichen der Begleitung ihre Hände auf die Schultern der Eheleute. Nun spricht die Pastorin / der Pastor den Segen über das Brautpaar. Die Trauhandlung wird vom Brautpaar mit dem traditionellen Kuss besiegelt.
Nach einem weiteren Gemeindelied wird für die Eheleute und alle Menschen die Fürbitte gebetet und das Vater unser gesprochen. Dem Brautpaar wird nun die Hochzeitskerze übergeben, die von ihnen gemeinsam am Altarlicht entzündet wird.
Unter Orgelmusik zieht das Brautpaar aus der Kirche und wird oft von Freunden und Verwandten vor der Kirche erwartet.