Kann man auch Pate werden, wenn man nicht der Kirche angehört?

Nein - denn der Pate / die Patin ist ein Vertreter der Kirche und als solcher verspricht man, das einem anvertraute Kind in Fragen des Lebens und Glaubens zu begleiten. Wer öffentlich bekennt, keiner Kirche anzugehören, aber gleichzeitig einem Kind vermitteln soll, dass es gut ist, dass es eine Kirche gibt, käme demnach in arge Bedrängnis. Der immer einmal wieder geäußerte Wunsch der Eltern, jemand möge Pate werden, der aber kein Glied der Kirche ist, wird bei uns dadurch gelöst, dass wir ihn / sie als Freund der familie mit in die Taufhandlung einbeziehen, aber kein Versprechen verlangen. Eine Nennung in den Taufunterlagen unterbleibt. Für manchen aber ist die Bitte nach Übernahme des Patenamtes auch Anlass, über den Widereintritt in die Kirche nachzudenken.