Fragen und Antworten - Taufe


Nein. Es gibt nur die eine christliche Taufe. Sie wird von allen Kirchen anerkannt.

Kommt darauf an wie groß das Wissen ist, das zum Taufwunsch führt. Wird im Gespräch mit dem jeweiligen Pastor/Pastorin geklärt.

In der Regel ja, aber im Prinzip nein. Es erleichtert nämlich die Sache ungemein. Denn wenn man es in dieser Angelegenheit mit einer Pastorin/einem Pastor zu tun hat, kann man sicher sein, dass wo Taufe draufsteht auch Taufe drin ist.

Nein. Mit 14 Jahren ist man in Deutschland religionsmündig. Die Taufe gilt als Erwachsenentaufe. Trotzdem kann es ein schönes Zeichen sein, wenn sich Menschen aus der Gemeinschaft der Kirche bereit erklären, den bzw. die neu Getaufte(n) auf den ersten Schritten des eigenen Glaubens individuell zu begleiten. Paten sind also möglich.

Üblich sind zwei pro Täufling. Aber, wie überall: Individuelle Regelungen sind möglich.

Ja, es gibt nur die eine Taufe.

Nein - denn der Pate / die Patin ist ein Vertreter der Kirche und als solcher verspricht man, das einem anvertraute Kind in Fragen des Lebens und Glaubens zu begleiten. Wer öffentlich bekennt, keiner Kirche anzugehören, aber gleichzeitig einem Kind vermitteln soll, dass es gut ist, dass es eine Kirche gibt, käme demnach in arge Bedrängnis. Der immer einmal wieder geäußerte Wunsch der Eltern, jemand möge Pate werden, der aber kein Glied der Kirche ist, wird bei uns dadurch gelöst, dass wir ihn / sie als Freund der familie mit in die Taufhandlung einbeziehen, aber kein Versprechen verlangen. Eine Nennung in den Taufunterlagen unterbleibt. Für manchen aber ist die Bitte nach Übernahme des Patenamtes auch Anlass, über den Widereintritt in die Kirche nachzudenken.

In Bad Oldesloe ist die Taufe innerhalb des Sonntagsgotrtesdienstes genauso möglich wie in einem egenen Taufgottesdienst im Anschluss an den Hauptgottesdienst. Manchmal findet eine Taufe auch anläßlich einer Trauung statt. Die Einzelheiten erfragen Sie am besten in unserem Kirchenbüro oder direkt bei einem Pastoren / einer Pastorin unserer Gemeinde.

Die Antwort hierauf hängt vor allem von der Einstellung der Eltern ab. Es gibt kein "Gesetz" eines bestimmten Zeitpunktes. aber Taufe besagt, dass einem Menschen ganz individuell auf den Kopf zugesagt wird: "Gott hat dich lieb und du gehörst zu ihm!" Die meisten Taufen werden im alter zwischen 1/2 und 2 Jahren gefeiert.

Taufe ist das Sakrament, durch das ein Mensch sichtbar Kind Gottes und zugleich Glied einer Kirche wird. Wer also nicht getauft ist, aber der Kirche angehören will, der muss sich taufen lassen. Da ist es dann egal, wie alt jemand ist.

Nein. Es bleibt aber im Taufgespräch zu klären inwieweit Eltern und Kirche ihrer Verantwortung vor dem Kind in dieser Sache gerecht werden können. Das Kind kann sich nicht dagegen wehren zum Christen gemacht zu werden. Es braucht Hilfe bei der christlichen Erziehung, damit es später nachvollziehen kann, was es an der Taufe hat.

Früher galt die sogenannte "Haustaufe" als ein normaler Vollzug der Taufe. Viele Menschen lebten damals auf dem Dorf und waren ohne Auto wenig mobil. Da machte es Sinn, dass ein Pastor kam und viele Angehörige der Taufe beiwohnten.

Heutzutage ist dieser Ritus wenig verbreitet, da auch die Menschen mobiler geworden sind. Die Taufe im Kirchraum drückt aus: Mit derTaufe wird ein Mensch nicht nur Gottes Kind, sondern auch ein Mitglied einer menschlichen Gemeinschaft.

Im Einzelfall aber kann es besondere Gründe geben, auch heute noch außerhalb einer Kirche zu taufen. Beispielsweise werden Jugendliche oder Erwachsene schon einmal in einem See oder einem Fluß im Rahmen eines "Open-Air-Gottesdienstes" getauft. Bitte wenden Sie sich mit ganz konkreten Anfragen an ihren Pastor.